Bildung & Erziehung in Freising
Betreuungsangebot sichern und bedarfsgerecht ausbauen
Nicht zuletzt der geltende Rechtsanspruch, der ab 2013 einen Betreuungsplatz für unter Dreijährige vorsieht, stellt die Kommunen vor eine große Herausforderung.
Während Kindergartenplätze ausreichend vorhanden sind, mangelt es bei der Kleinkinderbetreuung an weiteren Kapazitäten. Hier müssen neue Kinderkrippen errichtet, außerdem das Tagesmüttermodell ausgebaut werden.
Erziehungs- und Bildungseinrichtungen auf einem hohen Niveau halten
Freising bezeichnet sich zu Recht als „Schulstadt“. Hier gibt es eine verhältnismäßig hohe Dichte an Bildungseinrichtungen, die teils auch ein überregionales Renommee genießen. Sie gehören ohne Zweifel zu den weichen Standortfaktoren, die die Stadt weithin attraktiv machen. Diesen traditionsreichen Bildungsstandort möchte ich erhalten und weiter fördern.
Freisings Schulen: Zeitgemäßen Bedürfnissen nachkommen
Den Anforderungen an heutige Betreuungsstandards in Erziehungs- und Bildungseinrichtungen möchte ich als Oberbürgermeister gerecht werden. Das bezieht sich vor allem auf die Ganztagsbetreuung (mit Mittagsbetreuung, Lernbetreuung).
Wir sollten in Freising zudem vermehrt auf die Einstellung von Förderlehrern achten; als Ergänzung zu Jugendsozialarbeitern können sie dort Kompetenzen vermitteln, wo problematische Entwicklungen oft ihren Anfang nehmen: im fachlichen Bereich (Lesen, Schreiben, etc.).
Außerschulische Bildung fördern
Neben der schulischen Bildung leisten auch die außerschulischen Bereiche, wie Sport-, Kultur- und Freizeiteinrichtungen oder Vereine einen erheblichen Beitrag für die Ausbildung von Kompetenzen unserer Kinder. Diese Einrichtungen müssen weiterhin durch Zuschüsse und zinslose Darlehen unterstützt werden.
Das Angebot der Stadtjugendpflege leistet hierbei einen wichtigen Beitrag. Wie die Buchungszahlen belegen, ist die Nachfrage groß und das Angebot sollte ausgebaut werden.
Ein Leben lang lernen: Einrichtungen der Erwachsenenbildung
Freising ist in der Erwachsenenbildung mit Volkshochschule, dem Kreisbildungswerk sowie dem kirchlichen Bildungszentrum „Kardinal-Döpfner-Haus“ gut aufgestellt. Die Zusammenarbeit zwischen den Einrichtungen der Erwachsenenbildung einerseits und der Stadt Freising andererseits muss jedoch intensiviert werden.





